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Auf dem Weg zum vernetzten Zuhause

Ob Connected Home, Smart Home oder Home Automation – all diese Ausdrücke beschreiben das Zuhause als einen Knotenpunkt von Verbindungs- und Sensorlösungen. Auch wenn noch Jahre vergehen können, bis sich dieses Konzept in der breiten Masse durchsetzt, handelt es sich hierbei zweifellos um einen Wachstumsmarkt. Das vernetzte Zuhause bietet Herstellern von Konsumgütern, seien es Geräte, Sicherheitsvorrichtungen oder Beleuchtung, die Möglichkeit, Produkte auf den Markt zu bringen, die sich durch neue Funktionen und Verbindungsmöglichkeiten auszeichnen. 

Aus der Sicht eines Verbrauchers

Der Markt ist heutzutage fragmentiert und weist unterschiedliche Standards auf. Die eine, herausragende Anwendung wurde noch nicht entwickelt. Anbieter ringen mit eigenen, geschützten Softwaresystemen (Walled Gardens) oder individuellen Plattform-Standards um Marktbedeutung. Bisher ist noch keinem Ansatz der große Durchbruch gelungen und auch einen Marktführer gibt es nicht. Die Entwicklung hin zum vernetzten Zuhause beruht auf Do-it-yourself-Produktlösungen und nicht auf integrierten Konzepten für das ganze Zuhause. Die Verbraucher sind verwirrt und die Wirtschaft trägt nicht dazu bei, dass sich die Situation verbessert.

Die Idee eines Knotenpunkts im eigenen Zuhause, den PC-Hersteller viele Jahre lang als Zukunft des Heim-PCs betrachteten, wartet noch auf ihre Umsetzung.
Bislang sind die am häufigsten eingesetzten Steuerungsgeräte nach wie vor Smartphones oder Tablets. Trotzdem lässt sich beobachten, wie neue Produkte auf den Markt kommen, darunter digitale Assistenten wie Siri von Apple oder Alexa von Amazon sowie Neuauflagen bekannter Geräte, die nun mit Sensoren und Verbindungsmöglichkeiten ausgestattet sind. Mit all diesen Produkten versuchen Unternehmen, an Bekanntheit zu gewinnen und in möglichst vielen Haushalten Einzug zu halten. Samsung bewirbt den Smart-Kühlschrank und den Smart-TV als Knotenpunkt für die ganze Familie und verwendet dafür Technologie des Unternehmens Smart Things, das 2014 übernommen wurde, um die gesamte Produktlinie mit intelligenter Technologie auszurüsten. In diesem Beispiel stehen die beiden Produkte für sehr unterschiedliche Strategien und belegen sowohl die Unbeständigkeit des Primärgeräts als auch die Notwendigkeit, vor der Konkurrenz neue Wege zu gehen und dabei das Risiko nicht zu scheuen. Wir befinden uns in einer Phase, die wir als „Erkundung“ bezeichnen. Es lässt sich nicht sagen, wie die wichtigen Geräte und unverzichtbaren Funktionen der Zukunft aussehen werden, und doch wissen wir, dass sich der Markt schnell verändert und erfolgreiche Unternehmen auf eigene Initiative neue Lösungen entwickeln und testen.

    • 32 % der Personen, die im Internet einkaufen, besitzen mindestens ein intelligentes Heimgerät.
    • 22 % besitzen vernetzte Rauchmelder, was den höchsten Wert der im Rahmen der Umfrage abgefragten Geräte darstellt. Weitere 22 % der Befragten gaben an, sich einen vernetzten Rauchmelder anschaffen zu wollen.
    • Während lediglich 11 % aktuell im Besitz von vernetzten Beleuchtungsprodukten sind, gaben 26 % an, sich diese anschaffen zu wollen. Von allen intelligenten Heimgeräten, die die Befragten zu kaufen beabsichtigten, wurden Beleuchtungsprodukte damit am häufigsten genannt.
    • Die Sicherheit wurde von 70 % als wichtiges Kriterium eines vernetzten Geräts bezeichnet, mehr als bei allen anderen Kriterien. Für 69 % war der Preis eines der wichtigsten Kriterien, 66 % nannten eine einfache Installation.

    Intelligente Vernetzung ist nur der Ausgangspunkt. Vernetzung bietet Möglichkeiten zum Informationsaustausch, zur Überwachung und zur Steuerung. Mit der fortschreitenden Entwicklung und Verbreitung der künstlichen Intelligenz werden Geräte komplexe Analysen in der Cloud vornehmen und konkrete Erkenntnisse an Benutzer und Systeme innerhalb des vernetzten Zuhauses zurückleiten. Die Automatisierung wird letzten Endes Routineaufgaben und Haushaltsarbeiten erleichtern und vielleicht sogar
    unsichtbar machen. Aufgrund der neuen Leistungsversprechen rechnen wir mit zunehmender Vereinfachung, steigender Effizienz, die sowohl Zeit- als auch Kosteneinsparungen mit sich bringt, sowie einem höheren Serviceniveau, als es heute möglich ist.

Connector Geek is Dave in real life. With 28 years in the industry, Dave likes talking about connectors almost as much as being a Dad to his two kids. He may still be a kid at heart himself...

25 Nov 2016, 16:16

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