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The Edge – Das intelligenteste Bürogebäude der Welt

Es gibt bestimmte Situationen im Büro, die Arbeitnehmer weltweit nur zu gut kennen. Sie wirken sich negativ auf das Arbeitsumfeld aus und führen letztendlich zu Produktivitätseinbußen. Ob es nun im Sommer zu heiß ist, im Winter zu dunkel oder einfach viel zu laut, um sich vernünftig konzentrieren zu können – all diese Aspekte führen dazu, dass Arbeitnehmer unzufrieden werden.

Die Mitarbeiter des Versicherungsunternehmens Deloitte in den Niederlanden müssen sich darüber jedoch keine Sorgen mehr machen, da sie das große Glück haben, im intelligentesten Bürogebäude der Welt zu arbeiten: The Edge. Dieses Gebäude, das mit 98,4 % die höchste Bewertung in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ erhalten hat, die BREEAM, der globale Zertifizierer für nachhaltige Immobilien, jemals vergeben hat, ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern produziert auch mehr Energie als verbraucht wird. The Edge bietet uns einen Vorgeschmack dessen, was an unseren eigenen Arbeitsplätzen zukünftig möglich sein könnte.


Photographer: Ronald Tilleman

OVG Real Estate und PLP Architecturehaben sowohl das Internet der Dinge als auch Anwendungen zur Gebäudeautomation in den Bau integriert, um die bestvernetzten Büroräume der Welt zu bieten. So sind die Mitarbeiter in der Lage, ihren Arbeitsbereich ganz auf ihre Bedürfnisse einzustellen.  

Warum ist dieses Bürogebäude in Amsterdam so intelligent und umweltfreundlich?

The Edge nutzt erneuerbare Energie, die über die Solarzellen an der Außenseite des Gebäudes gewonnen wird. Regenwasser wird für Toilettenspülungen und zur Bewässerung von Grünflächen gesammelt und das Gebäude wird durch innovative Grundwasser-Wärmespeicher-Pumpen gekühlt bzw. beheizt. Zudem stehen Mitarbeitern kostenlose Ladesäulen für Elektroautos zur Verfügung (die ebenfalls durch Solarenergie betrieben werden). Darüber hinaus ist der Außenbereich eine grüne Oase für einheimische Vogelarten, Fledermäuse und Bienen.


Photographer: Ronald Tilleman

Jetzt befassen wir uns genauer mit der Vernetzung und den intelligenten Aspekten des Gebäudes. Die Konnektivität wird über eine speziell entwickelte Smartphone-App sichergestellt, die anhand der täglichen Aufgaben der Mitarbeiter errechnet, was für einen Arbeitsbereich jeder Mitarbeiter für den jeweiligen Tag benötigt, sei es nun ein Schreibtisch- oder Steharbeitsplatz, ein Besprechungsraum oder ein ruhiges Büro. Niemand hat einen festen Arbeitsbereich – dieses Konzept wird als Hot Desking bezeichnet.

Sie denken jetzt vielleicht, dass es aufgrund persönlicher Vorlieben zu Unstimmigkeiten kommen könnte, da jeder Mitarbeiter jeden Tag auf einem anderen Stuhl sitzt und sich an eine andere Umgebung gewöhnen muss, was abschreckend wirken kann. Doch weit gefehlt! Die Smartphone App ermöglicht es jedem Mitarbeiter, Beleuchtung und Raumtemperatur seines Arbeitsbereichs ganz nach seinem Geschmack einzustellen!

Selbst die Parkplatzsuche wurde vereinfacht. Wenn ein Mitarbeiter am Parkplatz ankommt, wird das Nummernschild seines Fahrzeugs von einer Kamera analysiert, um seine Identität festzustellen. Die Schranke öffnet sich und der Mitarbeiter wird über die App zu einem freien Parkplatz geleitet.  

Und das ist noch nicht alles: Um das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu erhöhen, wurden verschiedene Café-Bereiche in das Gebäude integriert und die Espresso-Maschinen speichern sogar, welche Mitarbeiter Milchkaffee bevorzugen und welche Espresso!

Es gibt auch einen Überwachungsroboter, der abends durch das Gebäude fährt und Eindringlinge mittels einer Kamera erkennt und das Sicherheitsteam über Fehlalarme informiert.

Dies war nur ein Kurzüberblick, denn dieses smarte Gebäude kann noch viel mehr. Ich empfehle Ihnen, das Video von Bloomberg oben auf dieser Seite anzuschauen, um einen wirklichen Einblick in diesen Superbau zu erhalten. Mich hat das Video tief beeindruckt und ich wünsche mir nichts mehr, als dass andere Unternehmen sich ein Beispiel daran nehmen, Arbeitsbereiche und -abläufe zu revolutionieren.  

Um noch mehr über The Edge zu erfahren, sollten Sie diesen Artikel von Bloomberg lesen.

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12 May 2016, 14:53

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