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Open Source ist keine neue Idee ...

Die meisten von uns assoziieren den Begriff „Open Source“ mit Computer-Software. In den frühen Tagen der IT wurde der Quellcode zusammen mit der Hardware bereitgestellt, und der Benutzer hatte das Recht, ihn zu verändern, neue Funktionen hinzuzufügen und nebenbei Bugs zu beheben. Nach einigen rechtlichen Unklarheiten in den 1980er Jahren haben Softwareentwickler angefangen, Urheberrechtslizenzen zu erarbeiten, die allerdings eher darauf abzielten, das Kopieren des Quellcodes zu fördern, als es zu verhindern. Einige Jahrzehnte später kam dann zusätzlich Open-Source-Hardware auf den Markt und hat die begriffliche Lage noch unübersichtlicher gemacht.

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Wussten Sie jedoch, dass die Ursprünge von Open Source und die Innovationen, die dadurch ermöglicht werden sollen, auf eine Idee aus dem 18. Jahrhundert zurückgehen? Erinnern Sie sich an Benjamin Franklin? Der Typ, der bei Gewitter einen Drachen steigen ließ? Er war einer der Gründerväter der USA und außerdem ein leidenschaftlicher Erfinder: Er hat die Bifokalglasbrille erfunden, den Blitzableiter, eine Uhr mit drei Zahnrädern, den Franklin-Kaminofen, Schwimmflossen und viele weitere Innovationen. Er hat jedoch keine seiner cleveren Erfindungen patentieren lassen, da er sie zu wichtig fand, um sie nicht mit der Allgemeinheit zu teilen. Er soll in diesem Zusammenhang gesagt haben:

 „Wir profitieren alle von den Erfindungen anderer und so sollten wir auch unsere eigenen Erfindungen bereitwillig teilen.“

Freier Zugang

Die aktuelle Open-Source-Bewegung basiert auf denselben Grundsätzen, die Franklin schon damals propagiert hat: freier Zugang zu Entwürfen, Produkten und Ideen, die jeder für beliebige Zwecke frei nutzen kann, solange die Ergebnisse dann ebenfalls wieder der Allgemeinheit frei zugänglich zur Verfügung gestellt werden – das ist der wichtige Punkt. Open-Source-Innovationen verändern unser Konzept von Kreativität, da kreativ sein nicht mehr zwangsläufig bedeutet, dass man etwas völlig Neues erschafft. Wir können über Open-Source-Plattformen vorhandene Technologie nutzen und daraus etwas Neues erstellen, zum Beispiel eine neue Abwandlung auf der Basis von verschiedenen Vorgängererfindungen – so sieht Innovation heute aus.

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Mit dem Open-Source-Ansatz sind wir nicht mehr nur passive Empfänger der Produkte von mächtigen Unternehmen und genialen Erfindern – wir können jetzt selbst etwas beisteuern und den kreativen Prozess beschleunigen. Parallel zu unserem Verständnis von Innovation verändern sich durch die Open Source-Bewegung auch unsere Definition von geistigem Eigentum und der einseitige Fokus darauf. Nicht das Eigentumsrecht an einer Idee oder einem Produkt ist das wichtigste Ziel, sondern das Teilen der kreativen Ideen und die Innovationen, die daraus entstehen und weitere Innovationen inspirieren.

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Das Potenzial der freien Nutzung

Schon im 18. Jahrhundert hat Franklin erkannt, dass seine Erfindungen nur dann ihr volles Potenzial entfalten konnten, wenn er sie zu Weiterentwicklung freigab. Auch wenn sie zunächst aus seinen Ideen entstanden waren, sollten sie letztlich der Allgemeinheit zur freien Verwendung gehören. Ob sich die Menschen damals schon im gleichen Maße über diese Freiheit bewusst waren wie wir heute in unserer ultravernetzten Welt, ist eine andere Frage. Fakt ist, dass Sie noch heute Franklins alte Entwürfe nehmen und daraus etwas Neues entwickeln können, zum Beispiel durch Kombination mit anderen Open-Source-Erfindungen oder mit Ihren eigenen Ideen. Natürlich kann man trotzdem nicht einfach das Produkt eines anderen nehmen und als das eigene ausgeben – wie bei den meisten Dingen sind auch hier einige Kontroll- und Schutzmechanismen zu beachten. Auch im Open-Source-Bereich gibt es Lizenzbedingungen, die Sie beachten müssen, wenn Sie die Open-Source-Entwicklungen nutzen möchten, was den Entwicklern gegenüber, deren Ideen sie verwenden, aber auch nur fair ist.

Benjamin Franklin hätte sich sicher nicht vorstellen können, wie wir heute weltweit kommunizieren, und dass wir in einer digitalen Gesellschaft mit Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit leben würden, in der der Fortschritt unaufhaltsam voranschreitet. Sie können sich aber die folgende Frage stellen: Wird in den kommenden Jahrhunderten jemand über Ihre Erfindungen und den Einfluss, den Sie und Ihr Open-Source-Ansatz auf die Welt hatten, schreiben?

Erfahren Sie mehr über Open Source.

Open-Source-Hardware? Was ist das?

Warum Open Source?

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