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29 Oct 2019, 11:06

Erste Schritte mit dem SDRplay RSP2 und der SDRuno

Den SDRplay RSP2 einrichten und die Software SDRuno verwenden, um zu sehen, was es in diesem Bereich alles zu entdecken gibt.

Der SDRplay RSP2 (124-9619) ist ein SDR-Receiver (Software Defined Radio). Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass der Receiver die eingehenden Radiosignale über Ihren Computer verarbeitet. Er arbeitet mit Frequenzen von 1 kHz bis 2 GHz, so dass Sie von Amateurfunk, Kurzwellensendern, Flugzeug- und Schiffssignalen bis hin zu FM- und MW-Radiosendern alles hören können.

Der SDRplay wird an einen USB-Port Ihres PCs angeschlossen, der sowohl die Stromversorgung bereitstellt als auch die Kommunikation mit dem Computer ermöglicht.

SDRuno

Die Software des SDR kann von allen möglichen Anwendungen bereitgestellt werden, da dies jedoch mein erster Versuch mit dem SDR war, schien es mir vernünftig, die SDRuno-Software zu verwenden, die von den Herstellern des SDRplay bereitgestellt wird. Diese kann kostenlos auf der SDRPlay-Website heruntergeladen werden.

Die Installation auf einem Windows-PC war einfach, aber Sie müssen sicherstellen, dass Ihr SDRplay während der Installation nicht angeschlossen ist, da dies die korrekte Installation der Treiber beeinträchtigt. Wenn Sie warten, bis die Installation abgeschlossen ist, und dann den SDRPlay anschließen, wird er erkannt und die Treiber werden automatisch installiert.

Auf den ersten Blick erschien mir SDRuno ziemlich kompliziert – all diese Schaltflächen! Das Benutzerhandbuch im PDF-Format enthält eine umfassende Übersicht über alle Funktionen und ich werde einige davon hier erläutern. Außerdem gibt es einen YouTube-Kanal mit einer Reihe von Tutorials und Reviews.

Die Software wird als eine Sammlung von Fenstern oder Bereichen geöffnet, die als Arbeitsbereich bezeichnet werden. Sie können sie neu anordnen oder nicht benötigte Bereiche schließen und dann Ihren bevorzugten Arbeitsbereich speichern, indem Sie „Strg+W“ drücken, um das Arbeitsbereichsdialogfeld aufzurufen. Ich werde Ihnen hier eine kurze Einführung in die Hauptbereiche geben, doch das Benutzerhandbuch im PDF-Format enthält ausführlichere Informationen.

Hauptbereich

Hier können Sie die anderen Bereiche wieder aufrufen, wenn Sie sie geschlossen haben. Sie können den SDR-Stream (Signalempfang) ein- und ausschalten, indem Sie auf „Play/Stop“ (Wiedergeben/Stopp) klicken. Wenn Sie mehrere Soundkarten in Ihrem PC haben, können Sie auch auswählen, über welche Soundkarte SDRuno wiedergeben soll, indem Sie auf die Schaltfläche „SETT“ oben links klicken und Ihre Soundkarte aus dem Drop-down-Menü auswählen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich alles andere beiseitegelassen.

RX-Steuerung

Hier geben Sie die Frequenz ein – klicken Sie einfach auf die Frequenzanzeige, drücken Sie die Leertaste und geben Sie die gewünschte Frequenz ein. Wenn Sie „M“ nach einer Zahl drücken, erhalten Sie Megahertz. Außerdem gibt es einige nützliche voreingestellte Frequenzbereiche, auf die Sie über den Bereich „Bands“ (Bänder) links im Fenster zugreifen können. Über die Schaltflächen unter der Frequenz ändern Sie den Modus (weitere Informationen zu den Modi später).

Sie können die Lautstärke ändern, indem Sie auf den grünen Balken unten im Fenster klicken und ihn hin- und herziehen.

Main SP (Fenster „Hauptspektrum“)

Hier wird das Signal, das Sie empfangen, als Spektrendarstellung im oberen Bereich und als Wasserfalldarstellung darunter angezeigt. Erstere zeigt das Echtzeitspektrum mit der Amplitude gegenüber der Frequenz an. Letztere zeigt die Frequenz mit der Amplitude nach Farbe und Zeit im Verlauf der Anzeige an. Sie können die Frequenz auch hier einstellen, indem Sie auf eine der Zahlen in der oberen rechten Ecke klicken und mit dem Mausrad nach oben oder unten scrollen.

Antennen

Der SDRplay kann drei Antennen aufnehmen: zwei über die SMA-Buchsen und eine über einen „High-Z“-Anschluss in Form einer standardmäßigen CTB9028/3-Buchse und eines Steckers, die im Lieferumfang enthalten sind.

Zunächst schloss ich eine Antenne (542-563) an einen der HF-Anschlüsse und eine einfache Langdrahtantenne an den High-Z-Anschluss an. Wie der Name schon sagt, ist dies nur ein langes Stück Draht, das an die P-Klemme angeschlossen wird. Die anderen beiden Klemmen können geerdet werden. Ich verwendete einen ca. 15 m langen Draht, den ich an den Balken in unserer Werkstatt aufgehängte, wobei ich das andere Ende des Drahts an einem Fenster positionierte.

Die Langdrahtantenne ist am besten für den Empfang von Signalen unter 30 MHz und die SMA-Antenne für Signale darüber geeignet. Wenn beide angeschlossen sind, können Sie im Hauptbereich der Software SDRuno bequem zwischen ihnen wechseln.

Nach einem Signal suchen

Nachdem die Antennen angeschlossen waren, konnte ich mit der Suche nach einem Signal beginnen. Für Anfänger schien mir die Voreinstellung im Bereich „Bands“ (Bänder) ein guter Ausgangspunkt zu sein. Durch Klicken auf die Schaltfläche „Bands“ (Bänder) können Sie aus dem Popup-Menü „Ham Upper“ (Oberes Amateurfunkband), „Ham Lower“ (Unteres Amateurfunkband) oder „Broadcast“ (Rundfunkband) auswählen und dann die Frequenzen innerhalb dieser Bereiche durch Klicken auf die Schaltflächen auswählen. Wie Sie auf der obigen Abbildung sehen können, werden die Schaltflächen 0 und 3 als „LW“ und „MW“ bezeichnet, wenn „Broadcast“ (Rundfunkband) ausgewählt ist.

Modulation

Eine der praktischen Funktionen der voreingestellten Bänder ist zudem die Einstellung des Modus oder der Modulation. Es hat eine Weile gedauert, bis ich die Modulation durchblickt hatte, doch jetzt sehe ich sie wie die Beziehung zwischen Ton und Sprache. Wenn ich Ton auf eine bestimmte vordefinierte Weise erzeuge und die Person, die ich anvisiere, diese Definition versteht, kann ich mit ihr kommunizieren. Ich betrachte somit die verschiedenen Modulationsschemata als verschiedene Sprachen. Dieses Video enthält eine bessere, aber nicht zu technische Erklärung, die ich hilfreich fand.

 

Dennoch müssen Sie den richtigen Modulationstyp für ein Signal – das Signal, das zum Senden verwendet wurde – anwenden, um es korrekt zu empfangen (zu demodulieren). Wie ich aus sicherer Quelle erfahren habe, können Sie mit etwas Übung ein Signal auf der Spektrendarstellung betrachten und eine ziemlich gute Vorstellung davon haben, welche Modulation es verwendet. Davon bin ich noch weit entfernt!

Worauf Sie achten sollten

Es ist nicht überraschend, dass die am einfachsten zu findenden Rundfunkbänder die zahlreichen MW- und LW-Radiosender sind. Es gibt auch Kurzwellensender, die jedoch ein wenig stärker von einer guten Antenneneinrichtung abhängig sind, vorzugsweise im Freien. Neben meiner einfachen Langdrahtantenne gibt es verschiedene Antennentypen – im Internet ist eine Vielzahl mit unterschiedlicher Komplexität und unterschiedlichen Kosten zu finden.

Eine Websuche liefert außerdem Links zu Websites, auf denen Funkfrequenzen und Modulationstypen aufgelistet sind, die für alle Arten von Übertragungen verwendet werden. Ich fand die Website SigidWiki zur Signalidentifizierung interessant, da sie Audiobeispiele und Spektrenanzeigebilder umfasst.

Außerdem habe ich einen Blick auf die Website UK Scanner Frequencies geworfen, die eine umfassende Liste aller Bereiche von Luftfahrt, Schifffahrt und Notdiensten bis hin zu Kurzwellenfunkübertragungen bietet.

Ich interessiere mich sehr für Signale von der Internationalen Raumstation (ISS), die über die Amateurfunkfrequenz 145.800 MHz FM übertragen werden. Sie können die ISS verfolgen und berechnen, wann sie sich in einer Position befindet, in der Sie die Übertragung empfangen können. Ich habe es noch nicht geschafft, aber ich werde es weiter versuchen, da ich jetzt ein grundlegendes Verständnis davon habe, was der SDRPlay und die SDRuno-Software alles können.

I currently look after production at AB Open. I have a background in the arts, environmental conservation and IT support. In my spare time I do a bit of DJing and I like making things.

29 Oct 2019, 11:06

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