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DesignSpark Mechanical – hoch hinaus mit Gravity.co

Anfang 2016 hatte Richard Browning eine Vision. Er wollte einen funktionsfähigen Antischwerkraft-Triebwerkanzug entwickeln und ein Unternehmen aufbauen, das den menschlichen Flug neu erfindet.

Im Laufe des Jahres 2016 konzipierte, baute, überarbeitete und rekonstruierte er seinen Prototyp-Fluganzug – Daedalus – und testete, entwickelte und wiederholte ein Jahr lang, bevor er entsprechende Patente für die Technologie anmeldete und das Unternehmen Gravity (gravity.co) gründete, das erste Unternehmen der Welt für die Fortbewegung eines einzelnen Menschen in der Luft.

Seine Kraft, seine Beharrlichkeit und sein Ehrgeiz, die Welt zu verändern, sind faszinierend. Daher beteiligt sich RS gern an der unglaublichen Reise von Richard Browning und seinem Unternehmen Gravity und stellt Werkzeuge, Komponenten und Fachkompetenz zur Unterstützung der Entwicklung der Technologie für die Fortbewegung eines einzelnen Menschen in der Luft bereit.

   

Nach der Anfertigung von 2D-Profilskizzen seines Daedalus-Fluganzugs begannen Richard und sein Team damit, 3D-CAD-Wiedergaben für den 1. Prototyp zu erstellen.

 

Zwar gab es erfahrene CAD-Benutzer im Team, die komplexe 3D-CAD-Software verwendeten, doch Richard wollte selbst in der Lage sein, Änderungen hinzuzufügen und die 3D-Modelle zu formen. Dafür wäre jedoch mindestens eine Woche intensives CAD-Training nötig gewesen, was aufgrund seines vollen Terminkalenders und der knappen Projektzeitpläne nicht in Frage kam.

Da erwies sich unsere DesignSpark Mechanical-Software (kurz DSM) als Rettung. Unter Verwendung der direkten Modellierungsmethode und eines äußerst intuitiven Toolsets werden Sie in nur wenigen Stunden vom CAD-Neuling zum Experten.

 

Wie Sie vielleicht schon in unserem Interview mit Richard gelesen haben, verbrachte er über ein Jahr damit, mehrere Modelle seines Anzugs zu entwickeln. Bei Nutzung einer herkömmlichen CAD-Software mit parametrischen Methoden müsste ein Entwickler innerhalb eines beschränkten Rahmens von definierten Funktionen arbeiten und die Aktualisierung von geänderten Entwurfsregeln würde wesentlich länger dauern.

In DesignSpark Mechanical benötigen Sie dagegen nur die Tools „Ziehen“ und „Kombinieren“ zum Hinzufügen oder direkten Ändern der vorhandenen Geometrie, wobei es keine Einschränkungen durch eingestellte Parameter gibt. Außerdem können Sie zwischen verschiedenen Material-Rendering-Modi (Metall, Kunststoff etc.) wechseln und unter Verwendung des integrierten 3D-PDF-Erstellungswerkzeugs mit weiteren in das Projekt einbezogenen Gruppen zusammenarbeiten.

Die Freiheit, schnelle Korrekturen Ihres Entwurfs zu erstellen, ist ein wichtiger Teil jedes innovativen Hardware-Projekts und der Grund dafür, dass Richard DSM als Design-Software gewählt hat.

Nachfolgend sehen Sie einige Screenshots der in DSM als STL-Dateien gerenderten Daedalus-Module (Minidüsengehäuse, Armgriffe). Diese können aus DSM zum 3D-Druck in jedem beliebigen Material exportiert werden.

   

 

Während vor allem Hobbyanwender und Entwickler in DSM einen hohen Nutzen für ihre Projekte sehen, bevorzugen viele Benutzer herkömmlicher CAD-Software das Interagieren zwischen verschiedenen CAD-Software-Alternativen.

Zur Erfüllung dieses Bedürfnisses wird das grundlegende Toolset von DSM durch zwei professionelle Add-ons ergänzt.

Ein Add-on ermöglicht das Importieren, Bearbeiten und Exportieren für die Dateiformate STEP und IGES (Benutzer von SolidWorks und CATIA), das andere beinhaltet eine komplette technische Zeichnungsumgebung mit voller GD&T-Unterstützung.

KOSTENLOSER Download von Designspark Mechanical:

https://www.rs-online.com/designspark/mechanical-software

Erfahren Sie mehr zu den Add-ons: https://www.rs-online.com/designspark/introducing-the-new-designspark-mechanical-add-on-modules

 

Interview mit Richard Browning


Wir trafen Richard Browning (sicher auf der Erde!) in seinem Haus in Salisbury, um mehr über seine inspirierende Reise und die nächsten Ziele von Gravity Industries zu erfahren. Da es viel zu besprechen gab, ist das Interview nachfolgend in einzelne Fragen unterteilt.

  1. Wann hatten Sie zum ersten Mal die Idee, ein HPT-System zu bauen?
  2. Können Sie uns ein wenig über Ihren Technikhintergrund erzählen?
  3. Hatten Sie jemals Zweifel daran, dass das Daedalus-System funktionieren würde?
  4. Was können Sie uns über das von Ihnen mithilfe von Sony SmartEyeglass entwickelte HUD-System erzählen?
  5. Wie fit muss man sein, um Daedalus fliegen zu können?
  6. Wird es auf der Basis dieser Entwicklung in absehbarer Zeit eine neue Art des Individualverkehrs geben?

A curious mind with a passion for 3D CAD & rapid prototyping.