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Lieber Mond, bist du bereit für deinen ersten Raumtouristen?

Ten22
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Yusaku Maezawa hatte als Kind einen Traum: Er schaute hinauf zum Mond, der sanft über Chiba – die japanische Stadt, in der Yusaku auch heute noch lebt – leuchtete und konnte sich nichts Spannenderes vorstellen, als unseren nächsten himmlischen Nachbarn zu besuchen. Was er dort wohl finden würde? Außerirdische, komische Raumschiffe? Was würde er dort wohl erleben? Damals konnte der junge Yusaku nur davon träumen, doch wie sich herausstellt, kann das Leben den Mutigen auch Chancen bieten.

Yusaku während seiner Tage als Drummer, Quelle: Instagram-Seite von Yusaku

Vom Hardcore-Punk zum kunstliebenden Fashion-Guru

Yusaku erlangte auf ungewöhnliche Art und Weise Berühmtheit, zunächst als Drummer einer Hardcore-Punk-Band namens Switch Style und dann 1998 zusätzlich als Gründer eines kleinen Unternehmens namens Start Today, das seltene CDs und Schallplatten verkaufte. Schließlich wurde es ihm zu viel, ein Unternehmen zu leiten und gleichzeitig ein viel beschäftigtes Bandmitglied zu sein, weshalb er das Bandleben aufgab und sich ausschließlich auf sein Unternehmen konzentrierte. Im Jahr 2000 ergänzte Yusaku sein wachsendes Imperium um eine Bekleidungslinie und 2004 rief er ein Mode-Einzelhandelsgeschäft namens Zozotown ins Leben. Harte Arbeit und Engagement hatten ihn mit Mitte 30 schon zum Milliardär gemacht. Sein Modeimperium gedeiht weiter und wurde kürzlich um ZOZO ergänzt – ein maßgeschneidertes globales Bekleidungsmodell, das ZOZOSUIT und damit ein einzigartiges Heim-Messsystem nutzt, das für den perfekten Sitz Ihrer Kleidung sorgt und die Online-Modebranche revolutionieren soll.

Als bekannter Kunstliebhaber nimmt Yusaku oft an Auktionen teil, wo er hochpreisige Sammlerkunstobjekte kauft. Im Jahr 2016 gab er 57,3 Mio. Dollar für ein Kunstwerk von Jean-Michel Basquiat namens „Devil‘s Head“ aus. Zu diesem besonderen Kunstwerk sagte er Folgendes:

„Unabhängig vom Zustand oder Verkaufswert wurde ich von dem Gedanken angetrieben, dass großartige Kunst gewürdigt werden muss und nicht nur die Kunstwerke selbst, sondern auch das Wissen zur Kultur des Künstlers und zu seiner Lebensweise an künftige Generationen weitergegeben werden müssen.“

Wie es scheint, hatten diese Worte eine starke Resonanz für den Unternehmer und Kunstliebhaber.

Im Jahr 2017 gab er 110 Mio. Dollar für ein weiteres Werk von Basquiat aus – ein Rekord für diesen Künstler. Yusaku ist unter anderem auch der Gründer der Contemporary Art Foundation in Tokio, die junge Künstler unterstützen und ermutigen soll, indem ihre künstlerischen Leistungen ausgestellt und gefördert werden.

Yusaku und das 110-Millionen-Dollar-Gemälde von Jean-Michel Basquiat. Bild von Jackson Ryan

Kombination seiner Leidenschaften

Kombiniert man nun diese Liebe zur Kunst mit dem langjährigen Kindheitstraum einer Reise zum Mond und den nötigen finanziellen Mitteln, dann wäre man vielleicht in der Lage, das zu tun, was Yusaku kürzlich getan hat. Während er seine Kunstsammlung bewunderte, fragte sich Yusaku, was diese Künstler wohl gemalt hätten, wenn sie auf dem Mond gewesen wären. Hätte ihnen das die nötige Inspiration gegeben, um etwas wirklich Außergewöhnliches zu schaffen?

Als Elon Musk und seine Firma SpaceX ihr Vorhaben bekanntgaben, im Jahr 2023 Privatpassagiere mit der Big Falcon Rocket (oder kurz BFR) um den Mond zu fliegen, sah Yusaku eine einmalige Gelegenheit. Er investierte eine große Summe und erwarb kurzerhand alle Plätze für Privatpassagiere, die für diese Reise verkauft werden sollten. Der gezahlte Betrag wurde von SpaceX nie genannt, war aber bedeutend genug, um Elon Musk den Anstoß zu der Äußerung zu geben, dass diese Finanzspritze beachtlich bei der Schiffs- und Triebwerksentwicklung helfen werde.

Yusaku und Elon Musk

Der Plan von Yusaku ist einfach und komplex zugleich und wird den Personen, die er auf diese Reise zum Mond mitnehmen möchte, viel abverlangen. Zu den geplanten Passagieren gehören Künstler aus einer Vielzahl von Gattungen, darunter Maler, Bildhauer, Schriftsteller, Regisseure und mehr. Das Ziel dabei ist es, dass diese erste epische Touristenreise zum Mond den Künstlern die nötige Inspiration gibt, um etwas Wundervolles in ihren jeweiligen Kunstformen zu schaffen, an dem sich künftige Generationen für immer erfreuen können. Das Schwierige an der Sache ist natürlich die Entwicklung der erforderlichen Technologie, um sicher zum Mond und wieder zurück zu gelangen. Wie Sie sich wahrscheinlich denken können, wird diese Reise nicht einfach und sie könnte für alle Beteiligten gefährlich werden. Außerdem müssen alle Teilnehmer körperlich fit sein, da die Reise selbst lebensgefährlich für Personen sein könnte, die in eher schlechter körperlicher Verfassung sind. Der ehrgeizige Yusaku hat dieses epische künstlerische Raumvorhaben „Dear Moon“ (Lieber Mond) getauft. Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

Würden Sie mitreisen?

Yusaku wird in Kürze Einladungen an Personen senden, deren Werke ihm die Hoffnung gegeben haben, dass sie diese einmalige Chance wahrnehmen und sich mit ihm auf diese fantastische Reise zum Mond begeben. Die Eingeladenen werden dies sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen, da es doch sehr konkrete Gefahren gibt. Diese für 2023 geplante Reise wird für Yusaku und seine Gruppe von Künstler-Raumtouristen zweifellos ein richtungsweisendes Abenteuer – sofern er jemanden findet, der mutig genug ist, die Reise mit ihm anzutreten.

Wie es scheint, wird Yusaku seinen Kindheitstraum verwirklichen und zum Mond fliegen, dank seiner Großzügigkeit auch mit einer Handvoll mutiger Künstler im Schlepptau. Wir bei DesignSpark werden das Dear Moon-Projekt mit Neugierde verfolgen und weitere Informationen zu dessen Fortschritt und wichtigen Entwicklungen veröffentlichen. Es wird noch einige Jahre dauern, bis die BFR abhebt, und bis dahin steht noch viel F&E vonseiten des SpaceX-Teams an. Wenn es soweit ist, wünschen wir allen Beteiligten eine sichere Reise.

 

Weitere Informationen zu Dear Moon und zur BFR-Mission

Dear Moon-Projekt

Video zur Präsentation der BFR-Mondreise von Elon Musk

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